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Pole Position in der digitalen Medienwelt

Stuttgart, 17.05.2013 – Aufmerksamkeit, das kostbarste Gut im digitalen Medienzeitalter, war Thema des von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) veranstalteten Stuttgarter Medienkongresses.

 

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Bernhard Bahners
radio.de

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Peter Boudgoust
SWR

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Prof. Dr. Michael Burmester
HdM Stuttgart

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Martin Cserba
dmc digital media center GmbH

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Dr. Simone C. Ehmig
Stiftung Lesen

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Prof. Stephan Ferdinand
HdM Stuttgart

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Peter Gerdemann
IBM Deutschland

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Bertram Gugel
gugel productions

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Prof. Dr. Boris Kühnle
HdM Stuttgart

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Markus Merkle
mecodia GmbH

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PD Dr. Thomas Petersen
Institut für Demoskopie Allensbach

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Jürgen Rathfelder
SWR

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Dr. Werner T. Fuchs
Propeller Marketingdesign

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Tina Rodriguez
Unitymedia KabelBW

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Marc Schröder
RTL

 

Vor über 240 Teilnehmern präsentierte der Intendant des Südwestrundfunks Peter Boudgoust und der Geschäftsführer von RTL interactive GmbH Marc Schröder die Konzepte ihrer Sender, um den ständig über mobile Geräte kommunizierenden Nutzer zu erreichen. Erreichbarkeit der Angebote über alle Plattformen, Fragmentierung über Zielgruppenprogramme und transmediale Konzepte sind nötig, um die Zuschauer zu gewinnen – darin waren sich der Vertreter der privaten Sender und der öffentlich-rechtlichen Anstalten einig. Thomas Langheinrich, der Präsident der LFK, verwies auf den dramatischen Transformationsprozess in der Gesellschaft und der Wirtschaft. „Immer mehr Angebote im Alltag, die der User über Multitasking bewältigt. Die Pausen und leisen Töne drohen dabei im digitalen Grundrauschen verloren zu gehen“, so der Präsident bei seinem Eingangsstatement.

Thomas Petersen (Institut für Demoskopie Allensbach) präsentierte Daten und Fakten zum Medienkonsum. „Wir beobachten nach starken Veränderungen der Mediennutzung nun seit einiger Zeit eine Stabilisierung bei den einzelnen Medien“. Einige Zeitschriftentitel hätten sogar zugelegt, obwohl gleichzeitig die Mediennutzung über das Internet stetig zugenommen habe. Neueste Zahlen deuteten darauf hin, dass die Nutzer, die viel in sozialen Netzwerken kommunizieren, in Gefahr seien, sich ein verzerrtes Bild von den Grundüberzeugungen der Gesellschaft zu machen.

Vier Panels beleuchteten den digitalen Wandel

Im Panel Selbstorganisation des Mediennutzers ging es um persönliche Strategien beim Medienkonsum. Markus Merkle (mecodia) präsentierte viele nützliche Tipps zu diesem Thema. Deutlich wurde, dass es immer mehr Medienkompetenz und Selbstbehauptung bedarf, um die Steuerung über das eigene Leben zu behalten. Matthias Rath (PH Ludwigsburg) zeigte, wie die persönliche Zeit zu der zentralen Währung in der Informationsgesellschaft geworden ist. Peter Gerdemann (IBM Deutschland) führte vor, wie Berufliches und Privates immer mehr verschmelzen und im Unternehmen ganz anders als noch vor einigen Jahren kommuniziert wird.

Im Panel Inhaltevielfalt und Individualisierung präsentierte Bernhard Bahners (radio.de), wie im digitalen Radiodschungel die einzelnen Stationen auffindbar bleiben und Jürgen Rathfelder (SWR) warb für gelegentliches mutiges Abweichen vom Format, um die Hörer noch stärker an den Sender zu binden. Simone Ehmig (Stiftung Lesen) zeigte Veränderungen im Lese- und Vorleseverhalten durch neue digitale Endgeräte auf.

Neue Marketingstrategien, um die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen, waren Thema eines weiteren Panels, auch hier ging es darum, die Angebote immer stärker auf die vielfältigen Bedürfnisse der Nutzer auszurichten. Verschiedene Ansätze und Strategien stellten Werner Fuchs (Propeller Marketingdesign), Bertram Gugel (gugel productions) und Martin Cserba (dmc) vor.

Wie das Panel Usability ergab, ist die Bedienungsfreundlichkeit der Geräte zentral, wenn es um die Nutzung neuer Dienste geht. Technik muss Spaß machen, nicht nerven, so die Botschaft an die Hersteller. Michael Burmester (HdM), Sabine Haas (result) und Tina Rodriquez (Unitymedia KabelBW) präsentierten hier die neuesten Modelle aus Forschung und Wirtschaft.

 

 

16. Mai 2013

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